PC-Spiele und Internetsucht

Computerspielabhängigkeit (Gaming Disorder), auch Computerspielsucht genannt, ist seit 2018 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als diagnostizierbares Störungsbild und somit als Erkrankung anerkannt.

In den letzten Jahren registrieren wir eine steigende Nachfrage nach Information und Beratung durch Gamer, Internetnutzer und Angehörige. Auch bei Alkohol- und Drogenabhängigen sowie Glücksspielabhängigen beobachten wir häufig eine problematische Mediennutzung.
Um der neuen Entwicklung gerecht werden zu können, beschäftigten wir uns seit 2020 intensiver mit verschiedenen Formen internetbezogener Störungen. Zu Beginn im Rahmen eines von der GlücksSpirale bezuschussten Projektes.

Neben dem  süchtigen Konsum von PC-Spielen beschäftigen wir uns mit weiteren problematischen Nutzungsformen des Internets wie Chatten, Gambling (Online-Glücksspiel), Surfen und Online-Pornografie. Wir bieten Klientinnen und Klienten ab 18 Jahren fachliche Beratung und Hilfe um medienbezogene Störungen besser erkennen zu können, wir unterstützen bei Reduktionsversuchen und vermitteln auf Wunsch in geeignete Behandlung (ambulant, sowie stationär). Im Bereich Prävention arbeiten wir mit weiteren Akteure zusammen.

Unsere fachliche Expertise bringen wir gerne in Schulungen (bspw. für pädagogisches Fachpersonal) ein (zeitliche Ressourcen vorausgesetzt).